EINE GANZE MENGE ROSIE

MAR, 2026

Manche Reisen beginnen mit einem Plan – die von Brenda und Jonathan begann mit zwei
Teenagern, zwei Schlafsäcken, einem kleinen Zelt und einem Motorrad auf dem Weg quer
durch Kanada. Lange bevor Rosie zu ihrem Expeditions-Truck wurde, waren sie bereits
Entdecker. Sie wanderten, paddelten, fuhren Rad, reisten mit dem Auto und erkundeten
Nordamerika intensiv. Reisen war für sie nie Urlaub – sondern immer eine Lebensform. Als
der Ruhestand näher rückte, war klar: Sie wollen Vollzeit unterwegs sein. Nur das „Wie“ war
noch offen – bis sie eines Tages online einen Expeditions-Truck sahen und sofort wussten:
Das ist es!

Brenda & Jonathan mit ihren Hunden Lump und SweetPea in ihrem Truck „Rosie“

Als Kanadier hatten sie keine Erfahrung mit MAN- oder Mercedes-Chassis und vertrauten
auf Beratung und Expertise. Ihre Prioritäten waren klar: genügend Platz für ihre großen
Hunde im Fahrerhaus, durchdachte Stauraumlösungen und ein Truck mit ausreichend
Leistung, um ihre Träume kompromisslos zu tragen. Heute steht Rosie auf einem 16-
Tonnen-Aufbau mit 20-Tonnen-Fahrgestell und 450 PS – denn wenn die Welt das Ziel ist, ist
zu wenig Leistung keine Option. Mit Details wie einer zweiter Lichtmaschine, ausziehbarem
Garagenrack, Dachstaubox, zusätzlichen Luftanschlüssen und E-Bike-Trägern entstand ein
Fahrzeug für echte Unabhängigkeit. Innen spiegeln eine großzügige Dusche, ein offener
Wohnbereich und eine funktionale Küche ihren Lebensstil wider. Starlink, Bergeequipment,
Werkzeug und Ersatzteile sorgen dafür, dass sie für alles gerüstet sind, was kommt.

Erkenntnisse von unterwegs

In den vergangenen zwei Jahren hat Rosie sie bereits durch England & Schottland –
inklusive der Äußeren Hebriden, Orkney und Shetland – sowie durch Bosnien &
Herzegowina, Marokko, die Westsahara, Mauretanien, Deutschland, Italien und zuletzt
Tunesien gebracht. Sie nahmen Fähren zu entlegenen Inseln, fuhren Pisten durch die
Wüste, meisterten das Chaos von Nouakchott und standen mit einem Glas Wein in den
Dolomiten. Mehr als einmal steckten sie im Sand fest, dazu kam ein kompletter Stromausfall
– Herausforderungen, die sie mit Hilfe anderer Reisender und des KRUG Teams meisterten.
Denn Expeditionsreisen bedeuten nicht, Hindernisse zu vermeiden, sondern darauf
vorbereitet zu sein, sie zu überwinden.

Wo immer möglich reisen sie von Tag zu Tag – geleitet von Empfehlungen Einheimischer
und ihrer eigenen Neugier statt von fixen Routen. Planung ist nur nötig, wenn Grenzen es
verlangen – China, die Mongolei und die „Stans“ stehen als Nächstes an. Im Herzen sind sie
Abenteurer, überzeugt davon, dass beim Leben auf der Straße das richtige Layout, das
passende Gewicht und die abgestimmte Motorisierung entscheidend sind. Rosie bewegt sich
souverän auf Asphalt und abseits davon – genau wie geplant.

Eine ganze Menge Welt

Nächster Halt: China – auf dem langen Weg durch Griechenland, die Türkei, Tunesien, die
„Stans“ und die Mongolei. Es gibt kein finales Ziel, nur die Straße vor ihnen. „Wir werden
weiterreisen, bis wir es nicht mehr in die Fahrerkabine schaffen.“ Da draußen wartet noch
eine ganze Welt – und mit Rosie wollen sie sie komplett entdecken.

Bleibt auf dem Laufenden mit Rosie’s Abenteuer und folgt ihnen auf Instagram: @room2roam.world